<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><atom:link href="https://antrag.vv.zdk.de/vv26-1/feedall" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <title>Vollversammlung des ZdK Mai 2026: Alles</title>
            <link>https://antrag.vv.zdk.de/vv26-1/feedall</link>
            <description></description>
            <image>
                <url>https://antrag.vv.zdk.de/std/page/files/ZdK_Logo_RZ_RGB-1024x629+%281%29.png</url>
                <title>Vollversammlung des ZdK Mai 2026: Alles</title>
                <link>https://antrag.vv.zdk.de/vv26-1/feedall</link>
            </image><item>
                        <title>Ä7 zu A5: Die Zeit ist reif für einen weltweiten Frauen-Gipfel im Vatikan </title>
                        <link>https://antrag.vv.zdk.de/vv26-1/Die_Zeit_ist_reif_fuer_einen_weltweiten_Frauen-Gipfel_in_Vatikan_-47954/837</link>
                        <author>Dorothea Sattler</author>
                        <guid>https://antrag.vv.zdk.de/vv26-1/Die_Zeit_ist_reif_fuer_einen_weltweiten_Frauen-Gipfel_in_Vatikan_-47954/837</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_62_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">In Zeile 96:</h4><div><p><strong>III. Ein<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">e</ins> Frauen-<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Gipfel</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Synode</ins> im Vatikan</strong></p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 99 bis 102:</h4><div><p>Studiengruppe 2). Daher ist die Zeit dafür reif, jetzt die Stimmen von Frauen zu hören. <strong>Es ist Zeit für <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">einen weltweiten</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">eine weltweite</ins> Frauen-<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Gipfel</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Synode</ins> im Vatikan! </strong></p><p>Schon frühere <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Gipfel</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Synoden</ins> im Vatikan haben sich für eine Bearbeitung von aktuellen Fragen bewährt. Sie waren getragen von der synodalen Erfahrung des reziproken </p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 110 bis 112:</h4><div><p><strong>Das ZdK wirkt, auch im Rahmen der zukünftigen Synodalkonferenz, auf <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">einen weltweiten</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">eine weltweite</ins> Frauen-<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Gipfel</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Synode</ins> im Vatikan hin und wird diesbezüglich auch auf die Deutsche Bischofkonferenz zugehen.</strong></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 13 May 2026 11:44:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä6 zu A5: Die Zeit ist reif für einen weltweiten Frauen-Gipfel im Vatikan </title>
                        <link>https://antrag.vv.zdk.de/vv26-1/Die_Zeit_ist_reif_fuer_einen_weltweiten_Frauen-Gipfel_in_Vatikan_-47954/836</link>
                        <author>Volker Andres, Sarah Prenger</author>
                        <guid>https://antrag.vv.zdk.de/vv26-1/Die_Zeit_ist_reif_fuer_einen_weltweiten_Frauen-Gipfel_in_Vatikan_-47954/836</guid>
                        <description><![CDATA[]]></description>
                        <pubDate>Wed, 13 May 2026 11:39:08 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A4NEU: Keine Rückkehr zu alten Rollenmustern – ZdK bekräftigt Geschlechtergerechtigkeit</title>
                        <link>https://antrag.vv.zdk.de/vv26-1/Keine_Rueckkehr_zu_alten_Rollenmustern__ZdK_be-kraeftigt_Geschlechterge-47775</link>
                        <author>VV (beschlossen am: 13.05.2026)</author>
                        <guid>https://antrag.vv.zdk.de/vv26-1/Keine_Rueckkehr_zu_alten_Rollenmustern__ZdK_be-kraeftigt_Geschlechterge-47775</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) bekräftigt Geschlechtergerechtigkeit als verbindliche politische Leitlinie ihres kirchlichen und gesellschaftlichen Engagements. Sie verpflichtet sich, in allen Stellungnahmen, Debatten und Arbeitszusammenhängen systematisch darauf hinzuwirken, dass geschlechtsbezogene Rollenvorstellungen, z.B. Frauenbilder, hinterfragt und die Vielfalt selbstbestimmter Lebensentwürfe gestärkt werden, um keiner religiösen, kulturellen oder politischen Instrumentalisierung Vorschub zu leisten, die die Gleichberechtigung sowie gleichberechtigte Teilhabe einschränkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Antragskommissionen des ZdK prüfen im Rahmen der Sichtung und Vorbereitung eingehender Anträge die Wahrung der Geschlechtergerechtigkeit und die Verschränkung mit weiteren Diskriminierungsdimensionen wie sozialer Herkunft, ethnischer Zuschreibung, Behinderung, Alter, geschlechtlicher Vielfalt oder sexueller Identität ausdrücklich mit und legt diesen Maßstab ihrer inhaltlichen Bewertung zugrunde.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Einleitung</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Geschlechtergerechtigkeit ist seit vielen Jahren eine zentrale politische Linie des Zentralkomitees der deutschen Katholiken. Sie verbindet die Anerkennung der unantastbaren Würde aller Menschen mit dem Einsatz für gleiche Rechte, gleiche Teilhabe und gleiche Verantwortung von Frauen und Männern in Kirche und Gesellschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Katholische Frauenverbände engagieren sich auf dieser Grundlage für Frauen in unterschiedlichen Lebenslagen, insbesondere dort, wo strukturelle Benachteiligung, Abhängigkeit und Ausgrenzung wirksam werden. In der aktuellen gesellschaftlichen Debatte um Rollenbilder von Frauen sehen die Antragstellerinnen Entwicklungen, die diesem geschlechtergerechten Anspruch widersprechen und politische wie kirchliche Gegenpositionen erforderlich machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Hintergründe / Argumentation</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In gesellschaftlichen und digitalen Diskursen gewinnen derzeit retraditionalisierte Frauenbilder an Sichtbarkeit. Insbesondere die Verklärung sogenannter „Tradwifes“ stellt die Rückkehr zu klassischen Rollenzuschreibungen – Hausfrauenideal, Unterordnung, einseitige Verantwortung für Sorgearbeit – als erstrebenswertes Leitbild dar. Diese Bilder sind nicht lediglich private Lebensentwürfe, sondern entfalten politische Wirkung, indem sie Gleichstellung relativieren und emanzipatorische Errungenschaften infrage stellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aus der Perspektive katholischer Frauenverbände ist deutlich: Geschlechtergerechtigkeit ist keine Nebendimension kirchlichen Handelns, sondern eine zentrale Frage sozialer Gerechtigkeit. Frauen sind strukturell weiterhin benachteiligt – ökonomisch, politisch und institutionell, auch innerhalb kirchlicher Kontexte. Retraditionalisierung verschärft diese Ungleichheiten, indem sie bestehende Machtverhältnisse stabilisiert und Verantwortung asymmetrisch verteilt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Weihbischof Ludger Schepers hat jüngst darauf hingewiesen, dass die Kirche alte Rollenbilder hinter sich lassen muss und dass eine Rückkehr zu festen Geschlechterzuschreibungen kein harmloser Trend, sondern ein Problem für Freiheit und Gleichberechtigung ist. Diese Einschätzung korrespondiert mit den Erfahrungen der sozialen und verbandlichen Praxis von katholischen Frauenverbänden: Frauen geraten dort unter Druck, wo traditionelle Rollenvorstellungen als moralische Normen gesetzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Besonders kritisch ist der Umstand, dass retraditionalisierte Frauenbilder mitunter religiös aufgeladen werden. Christliche Begriffe von Familie, Hingabe oder „weiblicher Berufung“ werden genutzt, um Geschlechterhierarchien zu legitimieren. Damit wird der grundlegende Anspruch einer geschlechtergerechten Kirche konterkariert, der Frauen als eigenständige Subjekte mit gleichen Rechten und gleicher Verantwortung anerkennt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Katholische Frauenverbände verstehen Geschlechtergerechtigkeit ausdrücklich politisch: als Einsatz gegen strukturelle Benachteiligung, gegen ideologische Verengungen von Frauenrollen und gegen jede Form der Instrumentalisierung von Religion zur Einschränkung weiblicher Selbstbestimmung. Diese Haltung ist integraler Bestandteil der politischen Identität des ZdK und muss in aktuellen gesellschaftlichen Debatten sichtbar bleiben.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 13 May 2026 11:25:26 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2NEU: Organisierte Kriminalität als gesamtgesellschaftliche Herausforderung </title>
                        <link>https://antrag.vv.zdk.de/vv26-1/Organisierte_Kriminalitaet_als_gesamtgesellschaftli-che_Herausforderung-22686</link>
                        <author>VV (beschlossen am: 13.05.2026)</author>
                        <guid>https://antrag.vv.zdk.de/vv26-1/Organisierte_Kriminalitaet_als_gesamtgesellschaftli-che_Herausforderung-22686</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Beschlusstext:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) würdigt das Orientierungspapier des Vorstands der Deutschen Kommission Justitia et Pax „<a href="https://www.justitia-et-pax.de/jp/publikationen/pdf/guf_143.pdf">Organisierte Kriminalität als Herausforderung für Gesellschaft und Kirche</a>“ und die gemeinsame Erklärung verschiedener Justitia-et-Pax-Kommission Europas „<a href="https://www.justitia-et-pax.de/jp/pressemeldungen/daten/20250321-Europe-and-organised-crime_final-declaration.pdf">Europe facing the challenges of organized crime</a>“ und stellt fest, dass die Herausforderungen unverändert bestehen. Deshalb erneuern wir die Notwendigkeit, stärker auf Organisierten Kriminalitätzu blicken und sie als gesamtgesellschaftliche Herausforderung anzunehmen, deren Bekämpfung über rein polizeiliche Strategien hinausgehen muss.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Das ZdK fordert die Einrichtung von Runden Tischen zur Organisierten Kriminalität auf a) Bundesebene – zur strategischen Gesamtkoordination relevanter staatlicher und zivilgesellschaftlicher Akteure, b) Landesebene – zur regionalen Vernetzung von Sicherheitsbehörden, Justiz, Prävention, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ziel dieser Runden Tische soll es sein, Entwicklungen frühzeitig zu analysieren, präventive und strukturelle Gegenmaßnahmen zu entwickeln, ressortübergreifende Strategien abzustimmen und die gesamtgesellschaftliche Verantwortung sichtbar wahrzunehmen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Das ZdK wird den Dialog mit politischen Entscheidungsträgern suchen und seine zivilgesellschaftliche Perspektive aktiv in entsprechende Prozesse einbringen. Die Diözesanräte im ZdK werden gebeten, entsprechend auf Landesebene politisch zu handeln.</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Einleitung:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Organisierte Kriminalität (OK) ist in Deutschland und Europa ein unterschätztes, aber wachsendes sicherheitspolitisches und gesellschaftliches Problem. Die Deutsche Kommission Justitia et Pax beschäftigt sich seit 2019 intensiv mit diesem Phänomen. Aus dieser Arbeit ist unter anderem das Orientierungspapier „Organisierte Kriminalität als Herausforderung für Gesellschaft und Kirche“ (<a href="https://www.justitia-et-pax.de/jp/publikationen/pdf/guf_143.pdf">https://www.justitia-et-pax.de/jp/publikationen/pdf/guf_143.pdf</a>) und die gemeinsame Erklärung „Europe facing the challenges of organized crime“ verschiedener europäischer Justitia-et-Pax-Kommissionen (<a href="https://www.justitia-et-pax.de/jp/pressemeldungen/daten/20250321-Europe-and-organised-crime_final-declaration.pdf">https://www.justitia-et-pax.de/jp/pressemeldungen/daten/20250321-Europe-and-organised-crime_final-declaration.pdf</a>) entstanden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die zentrale handlungsleitende Erkenntnis lautet dabei, dass OK nicht einfach nur eine Kriminalitätsform ist. Durch seine Natur birgt es die Gefahr, die Sicherheit von Individuen und Gesellschaften zu gefährden, indem sie u.a. das Vertrauen in Rechtstaatlichkeit und soziale Strukturen bedroht. Die Bekämpfung und Eindämmung von OK geht darum weit über klassische polizeiliche Aufgaben hinaus und muss als gesamtgesellschaftliche und gesamtpolitische Herausforderung verstanden werden. Sie fordert einen multidimensionalen Präventions- und Bekämpfungsansatz auch auf verschiedenen gesellschaftlichen und politischen Ebenen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Hintergründe /Argumentation: </span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die aktuellen Lagebilder der Sicherheitsbehörden verdeutlichen die Dimension des Problems: Im Jahr 2024 verursachte organisierte Kriminalität in Deutschland einen gemeldeten Gesamtschaden von rund 2,64 Milliarden Euro. In diesem Zusammenhang wurden 647 Ermittlungsverfahren geführt – einer der höchsten Werte der vergangenen zehn Jahre. Ein erheblicher Anteil der festgestellten Schäden entfiel auf wirtschaftskriminelle Delikte, insbesondere auf Geldwäsche. Allein die in entsprechenden Verfahren identifizierten gewaschenen Vermögenswerte summierten sich auf über 230 Millionen Euro. Diese Zahlen lassen erkennen, dass organisierte Kriminalität nicht nur punktuelle Straftaten begeht, sondern gezielt wirtschaftliche Strukturen nutzt und durchdringt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hinzu kommt die zunehmende Technologisierung krimineller Netzwerke. Europäische Sicherheitsbehörden weisen darauf hin, dass künstliche Intelligenz mittlerweile gezielt zur Automatisierung von Betrugsmodellen, zur Erstellung täuschend echter Deepfake-Inhalte oder zur Verschleierung von Geldflüssen eingesetzt wird. Dadurch gewinnen kriminelle Strukturen an Reichweite, Geschwindigkeit und Professionalität. Gleichzeitig verschärft sich im digitalen Raum die Bedrohung durch sexualisierte Gewalt gegen Kinder. Ermittlungsbehörden berichten von einer stetig wachsenden Zahl digital verbreiteter Missbrauchsdarstellungen sowie von gezielten Ansprachen Minderjähriger über soziale Netzwerke und Messenger-Dienste. Die digitale Infrastruktur ermöglicht es organisierten Tätergruppen, grenzüberschreitend zu agieren und sich arbeitsteilig zu organisieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese Entwicklungen zeigen: Polizeiliche Maßnahmen bleiben unverzichtbar, reichen jedoch allein nicht aus. Die komplexen, transnationalen und zunehmend digitalisierten Strukturen organisierter Kriminalität erfordern einen gesamtgesellschaftlichen Ansatz. Prävention, Regulierung wirtschaftlicher Rahmenbedingungen, technologische Kompetenz, Bildungsarbeit und internationale Kooperation müssen ineinandergreifen. Nur durch eine strukturierte und kontinuierliche Vernetzung aller relevanten Akteurinnen und Akteure kann dieser Herausforderung wirksam begegnet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Organisierte Kriminalität ist mehr als eine Kriminalitätsform. Sie besitzt das Potential, gesellschaftliche Strukturen systematisch zu unterwandern und demokratische Ordnungen zu schwächen. Eine wirksame Antwort erfordert deshalb koordinierte, interdisziplinäre und nachhaltige Formen des Austauschs – insbesondere durch institutionalisierte Runde Tische auf Bundes- und Landesebene.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 13 May 2026 11:09:01 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1NEU: Durchführung der Frühjahrsvollversammlungen im Nicht-Katholikentagsjahr</title>
                        <link>https://antrag.vv.zdk.de/vv26-1/Durchfuehrung_der_Fruehjahrsvollversammlungen_im_Nicht-Katholikentagsjah-784</link>
                        <author>VV (beschlossen am: 13.05.2026)</author>
                        <guid>https://antrag.vv.zdk.de/vv26-1/Durchfuehrung_der_Fruehjahrsvollversammlungen_im_Nicht-Katholikentagsjah-784</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) beschließt, dass die Frühjahrsvollversammlungen, die zukünftig alle zwei Jahre stattfinden werden, jeweils in Präsenz und in dem Jahr stattfinden, in dem kein Katholikentag durchgeführt wird. Hierzu informiert der ZdK eV den Hauptausschuss des ZdK zwei Jahre vor der geplanten VV mit Vorlegung des Jahresabschluss und der mittelfristigen Finanzplanung, zugleich spricht der ZdK eV eine Empfehlung zur Entscheidung durch die VV (zur Entscheidung Frühjahrs VV 29 statt Frühjahrs VV 28 muss die VV Nov 26 entscheiden) aus. Dieser neue Rhythmus beginnt im Frühjahr 2029. Die Vollversammlung beauftragt den ZdK e.V., ein Konzept zur Durchführung der Frühjahrsvollversammlungen im Nicht-Katholikentagsjahr anstatt der VV vor dem KT zu erarbeiten und der VV vorzulegen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Hintergrund</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit Änderung des ZdK-Statuts wurde beschlossen, nur noch alle zwei Jahre eine Frühjahrsvollversammlung und einmal im Jahr eine Herbstvollversammlung in Berlin durchzuführen. Im Zeitraum von zwei Jahren finden so zukünftig nur noch drei statt bisher vier Vollversammlungen statt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Begründung:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Souverän: Die Vollversammlung ist der Souverän des Zentralkomitees der deutschen Katholiken. Die Festlegung ihrer Vollversammlungen obliegt ihr.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Arbeitsfähigkeit: Die Arbeitsfähigkeit der Vollversammlung stößt jetzt schon häufig an ihre Grenzen. In den vergangenen Jahren, als im Zeitraum von zwei Jahren noch drei ganze und eine verkürzte (vor den Katholikentagen) Vollversammlungen durchgeführt wurden, zeigte sich, dass viele Themen nicht in der nötigen Tiefe behandelt werden konnten. Zudem mussten viele Anträge vertagt oder an den Hauptausschuss verwiesen werden. Mit einer im Raume stehenden Rhythmisierung „Herbstvollversammlung plus verkürzte Frühjahrsvollversammlung vor dem Katholikentag“ verliert die Vollversammlung absehbar ihre Arbeitsfähigkeit. Eine hier im Antrag präferierte Vollversammlung im Nicht-Katholikentagsjahr dauert von Donnerstag (nicht-öffentliche Vorbesprechungen) bis Samstagmittag. Eine Vollversammlung, die im Vorfeld der Katholikentage stattfindet, dauert von Dienstagmorgen bis Mittwochmittag.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Synodalkonferenz: Durch die Einführung der Synodalkonferenz ist es notwendig, dass die Mitglieder, welche vom ZdK in die Synodalkonferenz gewählt wurden, ausreichend Zeit haben, ihre Arbeit mit dem ZdK rückzukoppeln und sich umfänglich auszutauschen. Mit einer im Raume stehenden Rhythmisierung „Herbstvollversammlung plus verkürzte Frühjahrsvollversammlung vor dem Katholikentag“ wird diese Möglichkeit zusätzlich eingeschränkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vernetzung: Im Rahmen der Vollversammlungen, die mit dem Katholikentag kombiniert werden, finden keine Vorbesprechungen am Vorabend statt. Diese Vorbesprechungen sind eminent wichtig, um gemeinsam Themen außerhalb der (Presse-)Öffentlichkeit zu besprechen. Sie dient zudem dazu, die Vollversammlung zu entlasten, da viele Fragen bei den Vorbesprechungen geklärt werden können. Die Vorbesprechungen ermöglichen zudem Vernetzung und Absprachen. Der hier geforderte Wegfall der „Katholikentagsvollversammlung“ ist zu verkraften, da viele Gespräche der ZdK-Mitglieder während des Katholikentags geführt werden können. Für Neumitglieder ist es wichtig, die Arbeitsweise des ZdK schnell kennenzulernen, um sich fruchtbringend in die Arbeit einbringen zu können. Es wäre z.B. auch denkbar, im Rahmen des Katholikentags ein jour fixe der ZdK-Mitglieder zu planen. Fände die Vollversammlung nicht im Nicht-Katholikentagsjahr statt, beträgt der Abstand zwischen zwei Vollversammlungen ein Jahr (von November bis November). Fände eine Vollversammlung im Nicht-Katholikentagsjahr statt, hätten die neuen Mitglieder zumindest die Möglichkeit, während des Katholikentags Kontakte aufzubauen bzw. zu pflegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Katholikentag: Viele Mitglieder des ZdK sind in den Katholikentag eingebunden. Die Vollversammlungen vor dem Katholikentag leiden mitunter darunter, dass viele Mitglieder parallel letzte Absprachen mit ihren Verbänden/Bistümern/Organisationen treffen müssen. Zudem muss die „Katholikentagsvollversammlung“ schon mittags enden, um bis zur Eröffnung des Katholikentags ab Abend noch Vorbereitungen durchführen zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Themensetzung: Die Themen der Vollversammlungen vor dem Katholikentag sind geprägt von den danach anstehenden Tagen: neben dem Bericht der Präsidentin, möglichen Grußworten von politischem Vertreten und mögliche auf den Katholikentag bezogene Texte werden kaum weitergehende Themen behandelt. Kontroverse Themen werden u.a. auch deshalb gemieden, um das „schöne Katholikentagsgefühl“ nicht zu zerstören und das „Premium-Produkt Katholikentag“ nicht negativ zu begleiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ehrenamts- und Familienfreundlichkeit: Vollversammlungen vor dem Katholikentag sind weder ehrenamts- noch familienfreundlich. Die Mitglieder des ZdK sind so oft fast eine komplette Woche unterwegs. Die „Netto-Arbeitszeit“ – wenn man Bericht, Vorträge und Grußworte abzieht – bei der Vollversammlung vor dem Katholikentag in Erfurt betrug max. sechs Stunden. Ehrenamtlich Engagierte müssen dafür zwei Tage Urlaub nehmen! Das steht in keinem sinnvollen Verhältnis. (In manchen Berufsfeldern ist es noch nicht einmal eine Willensentscheidung, Urlaub zu nehmen, sondern es müssen Freistellungen beantragt werden. Je nach Bundesland darf man sich als Beamter für ein bundesweites Engagement für maximal vier Tage freistellen lassen.)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Presse und Öffentlichkeit: Die mediale Berichterstattung über die Frühjahrsvollversammlungen, die an den Katholikentag angebunden sind, ist erwartungsgemäß überschaubar. Das Großereignis steht – sinnvollerweise und erhoffter Weise – im Mittelpunkt der Berichterstattung. Zudem sind die Beschlüsse auch seltener berichtenswert (siehe auch Themensetzung). Eine Frühlingsvollversammlung im Nicht-Katholikentagsjahr steht hingegen singulär und generiert so größere öffentliche Aufmerksamkeit.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 13 May 2026 10:09:57 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>IA1NEU: unter Vorbehalt Teilhabe aller sichert Zusammenhalt und Demokratie</title>
                        <link>https://antrag.vv.zdk.de/vv26-1/Teilhabe_aller_sichert_Zusammenhalt_und_Demokratie-300</link>
                        <author>VV (beschlossen am: 12.05.2026)</author>
                        <guid>https://antrag.vv.zdk.de/vv26-1/Teilhabe_aller_sichert_Zusammenhalt_und_Demokratie-300</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>Ein Sozialstaat, der befähigt, ist jeden Euro wert</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gesellschaftlicher Zusammenhalt und eine prosperierende Volkswirtschaft brauchen einen starken Sozialstaat. Sozialpolitik muss sich immer wieder die Frage stellen, ob sie diesem Ziel wirklich dient: Erreicht sie wirklich die Menschen, die von Armut betroffen oder bedroht sind; leistet sie nachhaltige Hilfe und ermöglicht Teilhabe? Befähigt sie Menschen von Anfang an zu einem selbstbestimmten Leben – oder verwaltet sie nur Abhängigkeit?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Investitionen in Bildung, Prävention, Pflege und kommunale Infrastruktur sind deshalb keine bloßen Ausgaben und erst recht keine überhöhten Belastungen, sondern Voraussetzungen für Zusammenhalt, Teilhabe und wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit. Genau aus dieser Haltung heraus warnt die Vollversammlung des ZdK vor einer gefährlichen Verschiebung der sozialpolitischen Debatte. Aus der berechtigten Frage nach Effizienz und fairer Finanzierung darf nicht die Botschaft werden: „Das Soziale ist zu teuer.“ Der Sozialstaat wird nur dann zu teuer, wenn er zu spät hilft, zu bürokratisch organisiert ist, Kommunen überfordert und Prävention vernachlässigt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das ZdK unterstützt tatkräftig Reformen, die Menschen früher, einfacher und wirksamer befähigen – und lehnt Reformen ab, die die Idee eines befähigenden Sozialstaats unter dem Etikett der Effizienz in ihr Gegenteil verkehren. Gleichwohl müssen Sozialstaatsmaßnahmen auf ihre Wirksamkeit hin überprüft werden. Die Vollversammlung des ZdK fordert deshalb von der Bundesregierung, den Ländern und Kommunen für die politische Gestaltung eines zukunftsfähigen Sozialstaats:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><strong>Befähigung als Leitprinzip:</strong> Sozialpolitik muss Menschen in die Lage versetzen, ihr Leben selbst zu gestalten. Dieser Anspruch gilt als Maßstab für jede Reform.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><strong>Stabilisierung der Angebotsvielfalt in der</strong> Kinder- und Jugendhilfe, Eingliederungshilfe, Pflege, Prävention und Teilhabe.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><strong>Sicherung individueller Rechtsansprüche auch bei der Weiterentwicklung der Mittelverteilung</strong>.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li><strong>Hilfe aus einer Hand:</strong> ein Antrag, eine Ansprechperson, ein Hilfeplan, eine Entscheidung – mit digitaler Antragstellung, verbindlichen Fristen und automatischer vorläufiger Hilfe bei Zuständigkeitsstreitigkeiten.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li><strong>Verbindliche Prävention:</strong> Frühe Hilfen, Jugendsozialarbeit, Jugendarbeit und Familienberatung sind soziale Infrastruktur, keine freiwilligen Restleistungen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="6"><li><strong>Faire Kommunalfinanzierung:</strong> Wer Rechtsansprüche beschließt, muss sie dauerhaft mitfinanzieren. Kommunen dürfen nicht zu Mangelverwalterinnen des Sozialstaats werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="7"><li><strong>Inklusion ohne Sparlogik:</strong> Poolmodelle und multiprofessionelle Teams an Schulen ja – aber aus fachlichen Gründen und nicht als Ersatz für individuelle Ansprüche. Struktur und individuelle Rechte müssen sich ergänzen, nicht ausschließen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="8"><li><strong>Entbürokratisierung:</strong> Weniger ordnungspolitische Vorgaben und Dokumentationspflichten, schnellere Verfahren, mehr Zeit für Menschen statt Akten.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="9"><li><strong>Starke soziale Berufe:</strong> Faire Bezahlung, Tarifbindung und Tariftreue, Tariffinanzierung, verlässliche Arbeitsbedingungen durch Mitbestimmung oder im Rahmen des kirchlichen Dritten Weges – als Voraussetzung für jeden Reformerfolg.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="10"><li><strong>Eine Sprache der Würde:</strong> Menschen mit Unterstützungsbedarf sind kein Kostenfaktor. Ihre Rechte und Teilhabe stehen im Mittelpunkt.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein gerechter und wirksamer Sozialstaat ist keine Belastung für wirtschaftliche Stärke. Er ist eine ihrer wesentlichen Voraussetzungen.<br><br><br><br><br><br><br><br><br></p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 12 May 2026 18:03:15 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä6 zu IA1: unter Vorbehalt Teilhabe aller sichert Zusammenhalt und Demokratie</title>
                        <link>https://antrag.vv.zdk.de/vv26-1/motion/245/amendment/835</link>
                        <author>Rüdiger Wala</author>
                        <guid>https://antrag.vv.zdk.de/vv26-1/motion/245/amendment/835</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_65_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 47 bis 48 einfügen:</h4><div><ol start="9"><li value="9"><strong>Starke soziale Berufe:</strong> Faire Bezahlung<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> durch Tarifbindung und Tariftreue</ins>, Tariffinanzierung, verlässliche Arbeitsbedingungen <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">durch Mitbestimmung oder im Rahmen des kirchlichen Dritten Weges </ins>– als Voraussetzung für jeden Reformerfolg.</li></ol></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 12 May 2026 17:23:13 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä7 zu IA1: unter Vorbehalt Teilhabe aller sichert Zusammenhalt und Demokratie</title>
                        <link>https://antrag.vv.zdk.de/vv26-1/motion/245/amendment/834</link>
                        <author>Sarah Prenger</author>
                        <guid>https://antrag.vv.zdk.de/vv26-1/motion/245/amendment/834</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_65_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 5 bis 10:</h4><div><p>die von Armut betroffen oder bedroht sind; leistet sie nachhaltige Hilfe und ermöglicht Teilhabe? Befähigt sie <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">alle </ins>Menschen zu einem selbstbestimmten Leben – oder verwaltet sie nur Abhängigkeit?<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Werden Risiken, welche zum Leben gehören, abgesichert?<br><br>Ein starker Sozialstaat ist ein sicheres soziales Netz. Das Empfinden sozialer Gerechtigkeit und der Wille aller politisch Verantwortlichen zu sozialer Gerechtigkeit ist hierzu fundamental.</ins></p><p>Investitionen in Bildung, Prävention, Pflege und kommunale Infrastruktur sind <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">deshalb </del>keine bloßen Ausgaben und erst recht keine überhöhten Belastungen, sondern Voraussetzungen für Zusammenhalt, Teilhabe und wirtschaftliche </p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 51 bis 52 einfügen:</h4><div><p>Ein gerechter und wirksamer Sozialstaat ist keine Belastung für wirtschaftliche Stärke. Er ist eine ihrer wesentlichen Voraussetzungen.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"></ins></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 12 May 2026 17:19:37 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä3 zu A7: Sichere digitale Teilhabe für junge Menschen</title>
                        <link>https://antrag.vv.zdk.de/vv26-1/Sichere_digitale_Teilhabe_fuer_junge_Menschen-60964/833</link>
                        <author>Franziska Hoppermann</author>
                        <guid>https://antrag.vv.zdk.de/vv26-1/Sichere_digitale_Teilhabe_fuer_junge_Menschen-60964/833</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_62_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 119 bis 120:</h4><div><p><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Sowohl</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Eltern und Erziehungsberechtigten kommt eine große Verantwortung in der Medienbildung zu. Die Basis für Regeln und Umgang mit Medien müssen in der elterlichen Erziehung gelegt werden. Darüber hinaus muss sowohl</ins> schulische als auch außerschulische Bildung <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">muss </del>darauf ausgerichtet werden, junge Menschen zu einem sicheren Umgang mit sozialen Netzwerken zu </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 12 May 2026 17:17:15 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä5 zu IA1: unter Vorbehalt Teilhabe aller sichert Zusammenhalt und Demokratie</title>
                        <link>https://antrag.vv.zdk.de/vv26-1/motion/245/amendment/832</link>
                        <author>Hoppermann/Wedell/ Tänzler</author>
                        <guid>https://antrag.vv.zdk.de/vv26-1/motion/245/amendment/832</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_65_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 27 bis 28:</h4><div><ol start="2"><li value="2"><strong><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Keine pauschalen Kürzungen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Stabilisierung der Angebotsvielfalt in der</ins></strong> <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">bei </del>Kinder- und Jugendhilfe, Eingliederungshilfe, Pflege, Prävention und Teilhabe.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">
</ins></li></ol></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 12 May 2026 17:13:20 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3NEU: Hab Mut, steh auf: Für die Stärke des Rechts, gegen das Recht des Stärkeren</title>
                        <link>https://antrag.vv.zdk.de/vv26-1/Zukunft_des_Voelkerrechts_und_der_Internationalen_Ordnung_Mutig_einste-57664</link>
                        <author>VV (beschlossen am: 12.05.2026)</author>
                        <guid>https://antrag.vv.zdk.de/vv26-1/Zukunft_des_Voelkerrechts_und_der_Internationalen_Ordnung_Mutig_einste-57664</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken erklärt deshalb:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In einer Zeit, in der die alte regelbasierte internationale Ordnung unter massivem Druck steht, bekräftigt das ZdK sein Bekenntnis zu einer multilateralen Ordnung, die auf Recht, Gerechtigkeit, Frieden, Menschenwürde und Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen gründet. Das bloße Festhalten an der bisherigen Umsetzung der internationalen Ordnung kann dabei jedoch keine Option sein. Wir fordern:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. <strong>Bekenntnis zum Völkerrecht</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesregierung und die Europäische Union sollten auch die eigene Verantwortung an der Ungerechtigkeit in der internationalen Ordnung reflektieren und sich unzweideutig, unnachgiebig und vollumfänglich zum Völkerrecht und den Institutionen, die dieses tragen, bekennen und aktiv auf eine Reform und Stärkung der Vereinten Nationen hinwirken, insbesondere des UN-Sicherheitsrats, damit dieser handlungsfähiger und gerechter wird.In diesem Zusammenhang bekräftigen wir die Bedeutung der Agenda &quot;Frauen, Frieden und Sicherheit&quot; gemäß der UN-Resolution 1325. Angesichts aktueller Konflikte und zunehmender Herausforderungen der multilateralen Ordnung ist ihre konsequente Umsetzung zentral für den Schutz von Menschenrechten und die Stärkung nachhaltiger Friedensprozesse.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. <strong>Bekenntnis zur internationalen Gerichtsbarkeit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deutschland und Europa sollten sich zur universellen Geltung des ganzheitlichen Völkerrechts und einer unparteiischen und wirksamen internationalen Gerichtsbarkeit bekennen. Untergrabungen und Einschüchterungen der internationalen Gerichtshöfe gilt es entgegenzuwirken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.<strong> Gemeinsame</strong><strong>Europäische Außenpolitik</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Europäische Union sollte eine gemeinsame Außen-, Handels-, Endwicklungs- und Sicherheitspolitik entwickeln, die wertebasiert und gleichzeitig handlungsfähig ist – im Bewusstsein, dass europäische Handlungsfähigkeit und universale Rechtsordnung sowie Wirksamkeit universeller Menschenrechte einander bedingen, nicht ausschließen. Diese gemeinsame Politik wäre durch alle Staaten der EU auch in ihren bilateralen Beziehungen zu unterstützen. Langfristig bedarf es hierzu europäischer Entscheidungen, die mit qualifizierter Mehrheit getroffen werden können. Bis zu einer solchen Entscheidung wäre ein Europa der verschiedenen Geschwindigkeiten zu implementieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. <strong>Verstärkte wirtschaftliche Beziehungen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deutschland und Europa sollten eine Politik entwickeln, die gemeinsame europäische Werte nicht in Frage stellt, diese jedoch nicht zur zwingenden exkludierenden Vorbedingung für internationale Beziehungen erhebt. Auf der Grundlage bestehender partnerschaftlicher – beispielsweise wirtschaftlicher – Beziehungen können so schrittweise werte- und regelbasierte Rahmenbedingungen gemeinsam entwickelt und vertieft werden. <span class="underline">Gleichzeitig ist sicherzustellen, dass eine inklusivere gemeinsame Politik nicht zur Ermöglichung, Förderung oder Unterstützung schwerer Menschenrechtsverletzungen oder von Völkerrechtsverbrechen beiträgt. Dazu bedarf es konsequent umgesetzter und europäisch vereinbarter</span><span class="underline">Rüstungsexportkontrollen, verbindlicher menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten sowie verbindlicher Standards entlang globaler Wertschöpfungsketten.</span><em>“</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5. <strong>Rolle der Kirchen, der Gesellschaft und der Zivilgesellschaft</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kirchliche, gesellschaftliche und zivilgesellschaftliche Stimmen gilt es in multilaterale Prozesse einzubeziehen. Das ZdK unterstützt das Engagement des Heiligen Stuhls, welcher seinen Völkerrechtsstatus nutzt um diesen nicht-staatlichen Stimmen in den Vereinten Nationen Gehör zu verschaffen. Er setzt sich auf der Basis der katholischen Friedensethik und Soziallehre für die Stärkung des kirchlichen, ökumenischen und interreligiösen Beitrags zur Wahrung von Menschenwürde und Menschenrechten, Frieden, Gerechtigkeit und Solidarität in der Einen Welt sowie den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6. <strong>Positive Narrative und politische Bildung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der öffentlichen Kommunikation, in Bildungseinrichtungen und in der kirchlichen Verkündigung gilt es, das Verständnis für multilaterale Zusammenhänge und die Grundlagen des internationalen Rechts, insbesondere auch des Völkerrechts, zu fördern sowie positive Narrative und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen – als Teil einer politischen Bildung, die zur demokratischen Mitverantwortung für Menschenrechte, Frieden und Gerechtigkeit befähigt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Insgesamt sollen die zuständigen Gremien und Verantwortlichen in Europa und in besonderer Weise die Bundesregierung weltweit und gesamtpolitisch darauf hinwirken, dass eine regelbasierte Ordnung – einschließlich des Völkerrechts – und die nationalen Interessenlagen weitgehend in Deckung kommen.<a href="#_ftn1"><sup><sup>[1]</sup></sup></a> Mit den folgenden Worten ermutigt Papst Leo XIV. uns entsprechend aufzustehen für die universelle Menschenwürde und gegen Machtpolitik: „Der Krieg trennt, die Hoffnung verbindet. Die Selbstherrlichkeit tritt nieder, die Liebe erhebt. [...] Ein wenig Glaube genügt, um gemeinsam, <em>als </em>Menschheit und <em>mit</em> Menschlichkeit, dieser dramatischen Stunde der Geschichte zu begegnen.&quot; (Rosenkranzgebet für den Frieden, 11. April 2026)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="#_ftnref1">[1]</a> Vgl. Ein deutsches Dilemma, Gastbeitrag im Generalanzeiger Bonn, Prof. Dr. Karsten Jung, Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung, Brühl, 07. April 2026</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Hintergründe: </span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Text wurde in einer Redaktionsgruppe aus dem Hauptausschuss, die sich im März 2026 konstituierte, im Rahmen von einer digitalen Sitzung und einem dreiwöchigen gemeinsamen Schreibprozess und unter Mitwirkung der Sachbereiche 2 &amp; 4 erarbeitet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Ausgangslage</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Schlüsselelement der deutschen sowie der gemeinsamen europäischen Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik war bislang eine regelbasierte internationale Ordnung. Sie wurde als Antwort auf die Schreckenserfahrungen aus großen Kriegen wie insb. den beiden Weltkriegen geschaffen und verfolgte das Ziel, internationale Konflikte dauerhaft durch Recht und multilaterale Zusammenarbeit einzuhegen. Auch das (internationale) Engagement von Kirchen, Religionsgemeinschaften, Hilfswerken und NGOs wird durch eine solche Ordnung erleichtert, wenn nicht sogar ermöglicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die bisher angenommene Selbstverständlichkeit dieses internationalen Systems wird durch ein Erstarken transaktionaler und machtpolitischer Bestrebungen einiger Groß- und Mittelmächte jedoch seit einigen Jahren zur Disposition gestellt. Offene Infragestellungen der regelbasierten Ordnung und Handlungen, die u.a. im Widerspruch zum Völkerrecht stehen, zum Beispiel durch die USA und die BRICS PLUS Staaten<a href="#_ftn1">[1]</a> berühren den Kern der multilateralen Ordnung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese internationale Ordnung vermochte es über Jahrzehnte, für uns Frieden, Freiheit und Wohlstand zu ermöglichen und zu sichern. Allerdings beklagen die genannten BRICS PLUS Staaten sowie viele weitere Staaten des sog. „globalen Südens“, dass die bisherige regelbasierte Ordnung die westliche Welt begünstigt und bestehende Abhängigkeiten fixiert habe. Insbesondere die Historie der Strafverfolgung von Völkerrechtsbrüchen bekräftigt diese Beurteilung. Sowohl die Verfahrensauswahl des Internationalen Strafgerichtshof in den Haag (IStGH) als auch die Einberufung der Tribunale durch den UN-Sicherheitsrat erscheinen selektiv. Anklagen gegen Personen aus OECD-Ländern und Großmächten erscheinen als Ausnahme.<a href="#_ftn2">[2]</a> Eine Inhaftierung von nicht-afrikanischen Angeklagten ist einmalig.<a href="#_ftn3">[3]</a> Die Hälfte der Angeklagten in Verfahren des IStGH ist bis heute flüchtig. Effektiv vermochte es die regelbasierte Ordnung entsprechend nicht universell die Menschenwürde zu bewahren, Kriege zu verhindern und Völkerrechtsverletzungen zu ahnden. Dennoch ist festzustellen, dass die Qualität und Quantität der Untergrabungen der völkerrechtlichen internationalen Ordnung dramatisch dazugewonnen hat. Bei der aktuellen Entwicklung in der internationalen Ordnung handelt es sich somit um eine Abkehr von einem System des nicht-vollwirksamen Völkerrechts hin zu einem rechtslosen System der Machtpolitik.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein Zeichen der Erosion der regelbasierten Ordnung ist auch die Abkehr von internationalen Vereinigungen und Bündnissen zugunsten bi- und neuer multilateraler Ansätze (oftmals den sog. Coalition of the willing) mit jeweils individuellen Regelungen und Vereinbarungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Vereinten Nationen selbst stehen dabei vor grundlegenden, strukturellen Herausforderungen und akutem Reformbedarf. Eingeschränkte Entscheidungs- und Durchsetzungsfähigkeit, strukturelle Machtungleichgewichte etwa im Sicherheitsrat sowie langwierige Verfahren, intransparente Mittelverwendung und ineffiziente Rollenverteilung haben ihre Handlungsfähigkeit in zentralen Fragen von Frieden und Sicherheit geschwächt. Diese Defizite tragen zur sinkenden Akzeptanz und Glaubwürdigkeit der UNO bei.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Bewertung</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das aktuelle Abrücken von einer auf zentralen Werten und Gerechtigkeit beruhenden Ordnung zugunsten vorrangig wirtschaftlicher und machtpolitischer Interessen sowie einer bi- und multilateralen Machtarithmetik bedroht nicht nur das globale Gemeinwohl und gedeihliche Zusammenleben der Völker, sondern auch die Interessen von Mittelmächten wie Deutschland sowie kleinerer Staaten, die sich nicht neuen Gemeinschaften wie BRICS PLUS anschließen wollen. Darüber hinaus werden die Werte, die der bisherigen regelbasierten Ordnung unterliegen, vielseitig in Frage gestellt. Dazu gehören u.a. Demokratie, Recht, Frieden und Klimaschutz. Dennoch bleibt ein weltweites Engagement für eine Stabilisierung oder Neugestaltung der Weltordnung weitgehend aus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zugleich ist festzuhalten, dass auch Deutschland und die Europäische Union keine vorbehaltlose Glaubwürdigkeit bei der Stärkung der regelbasierten internationalen Ordnung für sich in Anspruch nehmen können. Völkerrechtsbrüche befreundeter oder strategisch wichtiger Staaten werden deutlich zurückhaltender kritisiert als vergleichbare Verstöße anderer Akteure. Diese selektive Anwendung völkerrechtlicher Maßstäbe schwächt die normative Durchsetzungskraft der Ordnung insgesamt. Hinzu kommen aktuelle Anwürfe, die geeignet sind, internationale Gerichte und ihre Entscheidungen zu delegitimieren oder ihre Zuständigkeit in Frage zu stellen. Solche Entwicklungen untergraben Vertrauen, Rechtssicherheit und die universelle Geltung des Völkerrechts. Der Konflikt zwischen rechtlichen Pflichten und politischen Notwendigkeiten verschärft sich gerade. Prinzipien und Pragmatismus stehen immer mehr gegeneinander, wie der kanadische Premierminister Mark Carney in seiner Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos im Januar 2026 betonte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deutschland und die Europäische Union müssen sich zu diesen Tendenzen positionieren und eine Reform der internationalen Ordnung anstoßen. In der Europäischen Union ist hierzu ein weitestgehender Konsens zu erarbeiten. Hierbei zeichnen sich v.a. zwei Optionen für Europa ab:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1) Kompromisslose Weiterführung der bisherigen, vor allem auf den westlichen Wertekanon bezogenen Politik - trotz sinkender außereuropäischer Unterstützung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2) Wechsel zu einer inklusiven Politik, die gemeinsame europäische Werte nicht in Frage stellt, diese jedoch nicht zum absoluten Ausgangs-Kriterium für internationale Beziehungen erhebt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Option 1 hätte für Europa absehbar wirtschaftlich und ggf. politisch negative Auswirkungen auf das Zusammenwirken mit Partnern, wäre innenpolitisch jedoch der einfachste Weg. Bei Option 2 wären auf Basis z.B. guter etablierter wirtschaftlicher Beziehungen dann werte- und regelbasierte Rahmenbedingungen zu diskutieren und einzuführen, was einen langen Atem erfordert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In seinem apostolischen Schreiben <em>Laudate Deum </em>warnt Papst Franziskus 2023 vor dem Ersatz multilateraler Institutionen durch bilaterale Machtabkommen. Angesichts der historischen Vernachlässigung insbesondere Afrikas und Lateinamerikas durch die bisherige regelbasierte Ordnung sowie der zunehmenden Missachtung des Völkerrechts durch Groß- und Mittelmächte erscheint eine reformlose Fortschreibung der bisherigen Außenpolitik ungeeignet, eine inklusivere, gerechtere und durchsetzungsfähigere internationale Ordnung zu ermöglichen. Stattdessen, verweist Papst Franziskus 2023 in seinem Schreiben auf die zentrale Aufgabe: “Die derzeitige Herausforderung scheint nicht so sehr darin zu bestehen, den alten Multilateralismus zu retten, sondern ihn zu rekonfigurieren und unter Berücksichtigung der neuen Weltlage neuzugestalten.” (LD, 37)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Durch eine solche Erneuerung könnte es Europa möglich sein, auf Basis vielfältiger multidimensionaler politischer, wirtschaftlicher und anderweitiger Beziehungen internationale Partnerschaften zu knüpfen, die zu einem neuen Netzwerk an Unterstützung einer regelbasierten Ordnung zusammenwachsen, in der Menschenrechte, Demokratie, Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung einen hohen Stellenwert bekommen. Eine hierdurch eintretende Diversifizierung der wirtschaftlichen Handelsbeziehungen würde ferner die machtpolitischen Bestrebungen von Großmächten zugunsten einer faireren Teilhabe aller Länder begrenzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref1">[1]</a> Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika sowie seit 2024 formell Ägypten, Äthiopien, Indonesien, Iran und die Vereinigten Arabischen Emirate</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref2">[2]</a> Der ehemalige israelische Verteidigungsminister Yoav Gallant sowie der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu sind bis heute die einzigen Personen aus OECD-Staaten, gegen die der IStGH ermittelt. Durch die Anklagen gegen die russische Führungsriege wird erstmalig gegen Individuen aus einer Großmacht ermittelt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref3">[3]</a> Lediglich der ehemalige philippinische Präsident Rodrigo Duterte wurde im Zuge eines internationalen Strafverfahrens inhaftiert.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 12 May 2026 17:04:24 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: Ä3 zu A4: Keine Rückkehr zu alten Rollenmustern – ZdK bekräftigt Geschlechtergerechtigkeit</title>
                        <link>https://antrag.vv.zdk.de/vv26-1/motion/240/amendment/817?commentId=155#comm155</link>
                        <author>Raphael de Araújo Bittner</author>
                        <guid>https://antrag.vv.zdk.de/vv26-1/motion/240/amendment/817?commentId=155#comm155</guid>
                        <description><![CDATA[Der Änderungsantragsteller ist mit dem Verfahrensvorschlag nicht einverstanden. Es braucht eine Abstimmung im Plenum.]]></description>
                        <pubDate>Tue, 12 May 2026 16:54:34 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä4 zu IA1: unter Vorbehalt Teilhabe aller sichert Zusammenhalt und Demokratie</title>
                        <link>https://antrag.vv.zdk.de/vv26-1/motion/245/amendment/831</link>
                        <author>Hoppermann/Wedell/ Tänzler</author>
                        <guid>https://antrag.vv.zdk.de/vv26-1/motion/245/amendment/831</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_65_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 29 bis 30:</h4><div><ol class="deleted" start="3" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="3"><strong>Keine Schwächung individueller Rechtsansprüche</strong> unter dem Deckmantel von Effizienz oder Pooling.</li></ol><ol class="inserted" start="3" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li><strong>Sicherung individueller Rechtsansprüche auch bei der Weiterentwicklung der Mittelverteilung</strong>.</li></ol></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 12 May 2026 16:13:18 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä2 zu A1: Durchführung der Frühjahrsvollversammlungen im Nicht-Katholikentagsjahr</title>
                        <link>https://antrag.vv.zdk.de/vv26-1/motion/237/amendment/829</link>
                        <author>Antragssteller*innen</author>
                        <guid>https://antrag.vv.zdk.de/vv26-1/motion/237/amendment/829</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_62_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 3 bis 4 einfügen:</h4><div><p>stattfinden werden, jeweils in Präsenz und in dem Jahr stattfinden, in dem kein Katholikentag durchgeführt wird. Dieser neue Rhythmus beginnt im Frühjahr 2027.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Die Vollversammlung beauftragt den ZdK e.V., ein Konzept zur Durchführung der Frühjahrsvollversammlungen im Nicht-Katholikentagsjahr anstatt der VV vor dem KT zu erarbeiten und der VV vorzulegen.</ins></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 12 May 2026 16:11:33 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä2 zu IA1: unter Vorbehalt Teilhabe aller sichert Zusammenhalt und Demokratie</title>
                        <link>https://antrag.vv.zdk.de/vv26-1/motion/245/amendment/826</link>
                        <author>BDKJ</author>
                        <guid>https://antrag.vv.zdk.de/vv26-1/motion/245/amendment/826</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_65_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 34 bis 35:</h4><div><ol start="5"><li value="5"><strong>Verbindliche Prävention:</strong> Frühe Hilfen, <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Schulsozialarbeit</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Jugendsozialarbeit</ins>, Jugendarbeit und Familienberatung sind soziale Infrastruktur, keine freiwilligen </li></ol></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Der übergeordnete Begriff ist hier aus unserer Perspektive hilfreicher.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 12 May 2026 15:01:28 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu IA1: unter Vorbehalt Teilhabe aller sichert Zusammenhalt und Demokratie</title>
                        <link>https://antrag.vv.zdk.de/vv26-1/motion/245/amendment/825</link>
                        <author>BDKJ</author>
                        <guid>https://antrag.vv.zdk.de/vv26-1/motion/245/amendment/825</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_65_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 5 bis 7 einfügen:</h4><div><p>die von Armut betroffen oder bedroht sind; leistet sie nachhaltige Hilfe und ermöglicht Teilhabe? Befähigt sie Menschen <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">von Anfang an </ins>zu einem selbstbestimmten Leben – oder verwaltet sie nur Abhängigkeit?</p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 12 May 2026 14:58:44 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: Ä2 zu A4: Keine Rückkehr zu alten Rollenmustern – ZdK bekräftigt Geschlechtergerechtigkeit</title>
                        <link>https://antrag.vv.zdk.de/vv26-1/motion/240/amendment/806?commentId=154#comm154</link>
                        <author>Raphael de Araújo Bittner</author>
                        <guid>https://antrag.vv.zdk.de/vv26-1/motion/240/amendment/806?commentId=154#comm154</guid>
                        <description><![CDATA[Die Antragsteller*innen und die Änderungsantragsteller*innen sind mit dem Verfahrensvorschlag einverstanden. Die modifizierte Übernahme kann ohne Abstimmung im Plenum erfolgen.]]></description>
                        <pubDate>Tue, 12 May 2026 14:20:37 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: Ä1 zu A4: Keine Rückkehr zu alten Rollenmustern – ZdK bekräftigt Geschlechtergerechtigkeit</title>
                        <link>https://antrag.vv.zdk.de/vv26-1/motion/240/amendment/799?commentId=153#comm153</link>
                        <author>Raphael de Araújo Bittner</author>
                        <guid>https://antrag.vv.zdk.de/vv26-1/motion/240/amendment/799?commentId=153#comm153</guid>
                        <description><![CDATA[Die Antragsteller*innen und die Änderungsantragstellerin sind mit dem Verfahrensvorschlag einverstanden. Die modifizierte Übernahme kann ohne Abstimmung im Plenum erfolgen.]]></description>
                        <pubDate>Tue, 12 May 2026 14:20:08 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: TOP 8: Bericht des Generalsekretärs</title>
                        <link>https://antrag.vv.zdk.de/vv26-1/Bericht_des_Generalsekretaers-39368?commentId=117#comm117</link>
                        <author>Viola Kohlberger</author>
                        <guid>https://antrag.vv.zdk.de/vv26-1/Bericht_des_Generalsekretaers-39368?commentId=117#comm117</guid>
                        <description><![CDATA[Welche Personengruppen sind an diesem Projekt beteiligt? Und in welchem Zeitraum soll diese Reflexion/Untersuchung durchgeführt werden? Im Bericht zur VV im November 2025 las sich dieser Punkt so, als würde das ZdK eine interne Untersuchung anstreben.]]></description>
                        <pubDate>Tue, 12 May 2026 11:25:52 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>IA1: unter Vorbehalt Teilhabe aller sichert Zusammenhalt und Demokratie</title>
                        <link>https://antrag.vv.zdk.de/vv26-1/motion/245</link>
                        <author>Dr. Karlies Abmeier,  Dr. Michael Groß, Andrea Heim, Andrea Redding, Dirk Tänzler, Michael Wedell, Markus Ziganki</author>
                        <guid>https://antrag.vv.zdk.de/vv26-1/motion/245</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>Ein Sozialstaat, der befähigt, ist jeden Euro wert</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gesellschaftlicher Zusammenhalt und eine prosperierende Volkswirtschaft brauchen einen starken Sozialstaat. Sozialpolitik muss sich immer wieder die Frage stellen, ob sie diesem Ziel wirklich dient: Erreicht sie wirklich die Menschen, die von Armut betroffen oder bedroht sind; leistet sie nachhaltige Hilfe und ermöglicht Teilhabe? Befähigt sie Menschen zu einem selbstbestimmten Leben – oder verwaltet sie nur Abhängigkeit?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Investitionen in Bildung, Prävention, Pflege und kommunale Infrastruktur sind deshalb keine bloßen Ausgaben und erst recht keine überhöhten Belastungen, sondern Voraussetzungen für Zusammenhalt, Teilhabe und wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit. Genau aus dieser Haltung heraus warnt die Vollversammlung des ZdK vor einer gefährlichen Verschiebung der sozialpolitischen Debatte. Aus der berechtigten Frage nach Effizienz und fairer Finanzierung darf nicht die Botschaft werden: „Das Soziale ist zu teuer.“ Der Sozialstaat wird nur dann zu teuer, wenn er zu spät hilft, zu bürokratisch organisiert ist, Kommunen überfordert und Prävention vernachlässigt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das ZdK unterstützt tatkräftig Reformen, die Menschen früher, einfacher und wirksamer befähigen – und lehnt Reformen ab, die die Idee eines befähigenden Sozialstaats unter dem Etikett der Effizienz in ihr Gegenteil verkehren. Gleichwohl müssen Sozialstaatsmaßnahmen auf ihre Wirksamkeit hin überprüft werden. Die Vollversammlung des ZdK fordert deshalb von der Bundesregierung, den Ländern und Kommunen für die politische Gestaltung eines zukunftsfähigen Sozialstaats:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><strong>Befähigung als Leitprinzip:</strong> Sozialpolitik muss Menschen in die Lage versetzen, ihr Leben selbst zu gestalten. Dieser Anspruch gilt als Maßstab für jede Reform.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><strong>Keine pauschalen Kürzungen</strong> bei Kinder- und Jugendhilfe, Eingliederungshilfe, Pflege, Prävention und Teilhabe.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><strong>Keine Schwächung individueller Rechtsansprüche</strong> unter dem Deckmantel von Effizienz oder Pooling.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li><strong>Hilfe aus einer Hand:</strong> ein Antrag, eine Ansprechperson, ein Hilfeplan, eine Entscheidung – mit digitaler Antragstellung, verbindlichen Fristen und automatischer vorläufiger Hilfe bei Zuständigkeitsstreitigkeiten.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li><strong>Verbindliche Prävention:</strong> Frühe Hilfen, Schulsozialarbeit, Jugendarbeit und Familienberatung sind soziale Infrastruktur, keine freiwilligen Restleistungen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="6"><li><strong>Faire Kommunalfinanzierung:</strong> Wer Rechtsansprüche beschließt, muss sie dauerhaft mitfinanzieren. Kommunen dürfen nicht zu Mangelverwalterinnen des Sozialstaats werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="7"><li><strong>Inklusion ohne Sparlogik:</strong> Poolmodelle und multiprofessionelle Teams an Schulen ja – aber aus fachlichen Gründen und nicht als Ersatz für individuelle Ansprüche. Struktur und individuelle Rechte müssen sich ergänzen, nicht ausschließen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="8"><li><strong>Entbürokratisierung:</strong> Weniger ordnungspolitische Vorgaben und Dokumentationspflichten, schnellere Verfahren, mehr Zeit für Menschen statt Akten.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="9"><li><strong>Starke soziale Berufe:</strong> Faire Bezahlung, Tariffinanzierung, verlässliche Arbeitsbedingungen – als Voraussetzung für jeden Reformerfolg.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="10"><li><strong>Eine Sprache der Würde:</strong> Menschen mit Unterstützungsbedarf sind kein Kostenfaktor. Ihre Rechte und Teilhabe stehen im Mittelpunkt.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein gerechter und wirksamer Sozialstaat ist keine Belastung für wirtschaftliche Stärke. Er ist eine ihrer wesentlichen Voraussetzungen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 04 May 2026 14:28:28 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>